24: Entspanne in der Wanne

Normalerweise ist die Weihnachtszeit für mich mittunter eine der schönsten im Jahr und das bunte Treiben vielmehr Spass als Stress. Für viele Personen allerdings – und dieses Jahr kann ich sie besser verstehen denn je – bergen diese Tage nicht nur ungetrübte Freude, sondern eben auch eine grosse Belastung. Die Gründe für die vorweihnachtliche Hektik sind vielfältig: Guetzli wollen gebacken, Geschenke besorgt und verpackt werden, man muss Weihnachtskarten schreiben, für das Festessen einkaufen und die Wohnung auf Vordermann bringen. Kommt zusätzlich Jahresabschlussstress im Büro dazu, sind wir ziemlich ausgelaugt und laufen mit strapazierten Nerven in die Endrunde ein. Wir sind gereizt, fassen bereits kleinste Andeutungen als herbe Kritik auf und haben wenig Geduld für die Macken unserer Familienangehörigen. Hinzu kommen unterschiedlich (hohe) Erwartungen an die Gestaltung und Ablauf der Festtage und ein gesteigertes Harmoniebedürfnis, das nicht immer gestillt werden kann. Gemäss Psychologen im Netz kann man diese Belastung allerdings „einfach“ vermeiden, wenn man ein paar wenige Tipps beherzigt. Genannt werden zum Beispiel „Sorgen Sie für ein optimales Zeitmanagement“ – Merci, das weiss ich schon, gelingt mir aber das ganze Jahr hindurch nicht. „Laden Sie Gäste oder Familienmitglieder zu unterschiedlichen Zeiten und nicht alle gemeinsam ein“ – Tante Ida, wir begrüssen dich dann gerne im Juni zu unserem Weihnachtsfeste (?). „Familienmitglieder sollten sich darauf einigen, Grundsatzdiskussionen an diesem besonderen Abend zu vermeiden“ – Schon früh gelernt: je mehr man ein Thema zu unterdrücken versucht, desto eher landet es, oft von Trommelwirbeln begleitet, auf dem Tisch. Meine Tipps sind ein wenig pragmatischer: 1) Zerbrich dir nicht den Kopf über Geschenke und kaufe sinnlose Ware für deine Freunde und Familie, ein liebes Kärtchen bedeutet genauso viel. 2) Versuche nicht notgedrungen, alle Arbeiten vor Weihnachten zu erledigen. Im Januar ist noch genügend Zeit vorhanden, um deine „To-Do-Liste“ abzuarbeiten. 3) Schreibe dir für jedes Familienmitglied auf, was du besonders an ihm/ihr magst und sei es die sich wiederholenden Witze beim alljährlichen Bingo. Überlege dir, weshalb dich ihre Macken stören. Einsicht in deine Gefühle ist die halbe Miete für ein innerlich entspanntes Beisammensein. 4) Gönne dir Auszeiten, sei es auf einem langen Spaziergang, mit einem spannenden Buch im Bett, oder in der Badewanne. Für eine solche Kurzentspannung am heutigen Tage und für eine erholsame Nachweihnachtszeit verschenke ich heute ein Entspannungsset für die Badewanne. Und wünsche euch mit diesem Abschlussbeitrag ein durch und durch entspanntes Weihnachtsfest.

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Für das Enstpannungsset benötigst du: das Supercraft-Kit Nr. 20 oder alternative Anleitungen für Sprudelbad und Seife und entsprechende Zutaten, transparente Tüten und dickes Papier. Herstellung gemäss den Angabend im Kit oder auf den angegebenen Blogs.

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Ein Gedanke zu „24: Entspanne in der Wanne

  1. Liebe Sibyl

    Ganz herzlichen Dank für deine spannenden, lustvollen oder zum Nachdenken anregenden Beiträge. Ich habe mich gefreut und werde vielleicht das eine oder andere aus deinem Blog ausprobieren.

    Sicher ist, dass ich in diesem Jahr entspannter dem Fest entgegen sehe und die freie Zeit als Frischpensionierte bewusst geniesse.

    Es wäre schön, wenn wir uns im neuen Jahr auch wieder mal sehen, das Letzte für uns in Meilen.

    Mit herzlichem Gruss

    Elsbeth

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